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Was Krisen mit HR-Software zu tun haben

Vermutlich erwarten Sie nicht, dass eine Internet-Agentur oder ein Software-Anbieter mit ihnen über Organisationsentwicklung in Unternehmen philosophiert. Sondern über neueste Trends im Webdesign, Ruby On Rails, Agile Development, Success Factors, Design Thinking und dergleichen. Aber unser Ansatz entspricht genau diesem Denken: Organisationen sind nicht zu trennen von deren Entwicklungsstand. Und deswegen auch nicht von der Software die zu dieser Entwicklung passt.

Dieser Gedanke berührt die Frage: Wie müssen sich E-Learning-Anwendungen eigentlich in ein Unternehmen einfügen? Wir glauben am besten möglichst individuell und abhängig von deren Entwicklungsfortschritt – also einer Individuallösung - um größtmögliche Effizienz zu ermöglichen.

Wenn wir über E-Learning sprechen, sprechen wir über betriebliche Weiterbildung und damit über die Weiterentwicklung von oft sehr unterschiedlich strukturierten Persönlichkeiten (aka Mitarbeitern) und natürlich die Entwicklung von Organisationen. Letztere folgt den Regeln von komplexen Beziehungssystemen abseits von Unternehmensstrukturen. Wer elektronische Medien einsetzen möchte (z.B. Software die HR-Prozesse unterstützt oder vereinfacht), muss diese Regeln kennen um ein Wachstum zu ermöglichen.

Konflikte und Krisen sind dabei elementares Bestandteil von Wachstumsprozessen. Sie müssen wohlüberlegt und mit genauesten Kenntnissen gehandhabt werden. Die eingesetzte Software (ob client-basierte Software oder Web-Anwendung) sollte in der Lage sein, Wachstumsprozesse und deren Krisen möglichst individuell zu unterstützen. Oft bedeutet das, dass eine Individuallösung einer Standardlösung vorzuziehen ist.

Jede Abkürzung
verlängert den Weg

Es gehört zu den schwierigsten Aufgaben einer Führungskraft, das betriebliche Verhalten von Menschen zu ändern. Das Angebot einer schnellen Lösung, z.B. durch eine Standard-Software bietet deswegen eine unbestreitbar große Anziehungskraft.

Standard-Software-Lösungen aus dem HR-Bereich (z.B. SABA oder SUCCESS FACTORS) oder andere client-basierte Software-Lösungen haben unbestreitbare Vorteile. Sie bieten oft unerschöpfliche Anwendungsmöglichkeiten, beständige Neuerungen und Weiterentwicklungen, eine meist seamless funktionierende Integration ins Data Warehouse und andere IT-Anwendungen, Skalierbarkeit, usw.

Aber Standard-Software-Lösungen haben auch Nachteile. Insbesondere im HR-Bereich. Denn Prozesse wie die Buchhaltung oder das Lagerwesen, die Logistik oder der Einkauf lassen sich relativ einfach mittels einer Standard-Software steuern. Im Bereich Personal wird aber häufig ein Wachstum qualitativer Werte angestrebt (“Wir brauchen mehr Motivation im Vertrieb“, „Ich erwarte von unseren Programmieren mehr Kreativität“, „Der Sale soll sich endlich besser auf seine Kunden einstellen“ „Die ganze Produktion benötigt ein höheres Qualitätsbewusstsein“, etc.), seltener geht es darum mathematisch messbare Ergebnisse oder Prozesse nachzuhalten, einzuordnen oder zu unterstützen.

Doch selbst wenn es um quantitative Ziele geht („Unsere Verkäufer sollen mehr von Produkt X oder Y verkaufen“, „Wir brauchen bessere Bewerber“, „Die Einhaltung von Prozess X soll sich um 25% erhöhen“, etc.) ist eine Standard-Software-Lösung von unterschiedlichen Menschentypen und deren Entwicklungsstand idR. stärker abhängig als eine Individuallösung. Es ist natürlich einfacher, eine Individuallösung einer Situation anzupassen als eine Standard-Software-Lösung.

Beispiele von Problemen mit Standard-Software-Lösungen:

  • Die Mitarbeiter vergessen die zu komplizierte Handhabung der Software und entwickeln alternative Arbeitsweisen (aka "um die Software herum arbeiten")
  • Unterschiedliche Mitarbeiter gehen unterschiedlich gut mit der Standard-Software um. Die Folge: Standard-Prozesse im Unternehmen werden unterschiedlich gehandhabt, z.B. nach einer Mitarbeiter-Fluktuation
  • Die Auftraggeber kaufen 100% Softwareumfang, nutzen aber oft deutlich weniger
  • Standard-Software an Unternehmenszwecke anzupassen ist sehr zeitaufwändig oder manchmal gar nicht möglich
  • Standard-Software an Unternehmenszwecke anzupassen ist vergleichsweise teuer, ggfs. zu teuer für bestimmte Zwecke
  • Organisationen entwickeln sich, oftmals auch in Schüben. Dieser Entwicklung kann eine Standard-Software-Lösung nicht ausreichend Folge tragen

Als Agentur sind wir davon überzeugt, dass zumindest im Bereich der betrieblichen Weiterbildung HR-Software-Standardlösungen nicht bei jedem Kunden optimal funktionieren können. Software - so glauben wir - muss wieder flexibler werden. Denn Marktumfelder sind es auch. Unternehmensentwicklungen ebenfalls.

Als Agentur bieten daher einen alternativen Weg der Umsetzung an.

  • Entwicklungsgetriebene Entwicklung / agile Development & Scrum: man programmiert das, was auch wirklich zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt wird. Alles andere lässt man weg. Das vereinfacht die Anwendung. Und damit die Nutzung.
  • Dabei unbedingte Gewährung von IT-Sicherheit
  • die Kompatibilität zu Schnittstellen zu Systemen gewährleisten
  • Entwicklung Schritt für Schritt. Dem individuellen Wachstum verpflichtet. Aber auch dessen Krisen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Die Entwicklung ist um den Faktor 10 günstiger. Mindestens.
  • Die Anwendungen werden wirklich genutzt
  • Umfang E-Learning Angebot
  • Full Service Dienstleister
  • Beratung
  • Konzeption
  • Curriculum (Didaktik/Methodik sowie Lehrplan)
  • Medienproduktion (Audio, Video, 3D)
  • Programmierung
  • Implementierung
  • Betrieb
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